Theoretische Markenmodelle gibt es jetzt Dutzende. Häufige Sätze über Vision oder Mission, Werte und Philosophie rieseln jedoch wie Sand zwischen Ihren Fingern – schwer zu fassen, sogar schwer einzuhalten. Jeder versteht die Dinge anders.

Branding: Diese Fragen müssen Sie sich stellen

Um eine starke Marke zu schaffen, müssen Sie die folgenden drei zentralen W-Fragen klar beantworten:

a) Was macht meine Marke?
b) Wie hat sie es gemacht?
c) Warum tut sie das?

Wer hier eine glaubwürdige, klar strukturierte und unmissverständliche Antwort für sich findet, hat die richtige Entscheidung für eine renommierte Marke schon getroffen. Denn so hat Ihre Marke die Möglichkeit, im Alltag der Menschen eine besondere Rolle zu spielen. Nur so kann es Ihre Mitarbeiter wirklich einladen, sich mit ihm und Ihrem Unternehmen zu identifizieren.

„Warum“ ist in der Regel am schwersten zu beantworten. Bitte beachten Sie jedoch diese Frage besonders: In einer Zeit zunehmenden Sinnstrebens wird der wichtigste Grund für das Bestehen der Marke die meiste Kraft nach innen und außen freisetzen.

Beispiele für gute Marken: Denken Sie beispielsweise an BMW, welche sich insbesondere bei dem was sie tut, der Maximierung der Fahrfreude verschrieben hat – oder an die Marke AIRBNB, die sich dafür einsetzt, höhere Ziele zu erreichen und sich überall zu Hause zu fühlen.

Marken-Tipp 1: Themenbereiche besetzen statt Werbezauber

Im 21. Jahrhundert reicht es für eine Marke nicht mehr aus, eine zentrale Botschaft zu besetzen und im Rhythmus der Kampagne wie ein Mantra zu wiederholen:

„Niemand mag Werbung und es gab noch nie eine technischere Möglichkeit, unerwünschte Inhalte zu ignorieren.“

Leistungsstarke Marken besetzen und besitzen damit den gesamten Themenbereich von heute – als einzig wirksame Antwort auf die heutige Multi-Device-Nutzung und Kanal-Fragmentierung. Starke Marken veröffentlichen weiterhin wertschöpfende Inhalte rund um dieses zentrale Thema – so gewinnen sie nach und nach die freiwillige Aufmerksamkeit, das Vertrauen und die Liebe vieler potenzieller Kunden, anstatt sie immer wieder zu ärgern.

Entscheidend für den Erfolg der Marke wird die Produktion unterschiedlicher Inhalte sein, die sich an den Bedürfnissen der Gruppe orientieren.

Ideen für verwandte Inhalte

Bereitstellen von echten Informationen oder emotionalen Mehrwertinhalten
Inhalte in Suchmaschinen und sozialen Medien gefunden
Inhalte, die die Eröffnung von Kundengesprächen fördern.

So beweist Ihre Marke immer wieder ihre klare Haltung zu verwandten Themen und dient dem WARUM.

Markentipp 2: Emotionen erzeugen und aufzeichnen

Ein großes Versprechen des digitalen Zeitalters ist, dass alles gleichzeitig gemessen werden kann. Der allgemeine Glaube an schöne neue Marketingtools ist:

„Wenn wir nur auf Smart Data, Big Data und immer mehr künstliche Intelligenz nutzen, ist das Wissen vorhanden, was wir machen und was wir alles automatisieren.“

Dies ist bis zu einem gewissen Grad richtig, aber nur insoweit. Ich bin davon überzeugt, dass menschliches Verhalten (einschließlich Kaufverhalten) nie vollständig vorhergesagt werden kann. Wir sind emotionale Menschen mit irrationalem, unlogischem und manchmal unregelmäßigem Verhalten. Die Datenerhebung kann die Komplexität der menschlichen Faktoren nicht vollständig erfassen. Aufgrund seines vorsätzlichen und manchmal widersprüchlichen Verhaltens übertraf er manchmal die Vorhersage jedes Versuchs.

Denken Sie an das Brexit-Votum – oder viele Online-Bucher studieren wochenlang, dass sie für 29 Euro nach europäischen Hauptstädten fliegen können, um sich spontan vor Ort Markenklamotten oder hochwertige Schuhe zu kaufen. Unternehmen müssen daher möglichst genau verstehen, in welchen Lebenssituationen Emotionen eine Rolle spielen – und durch ihre Marke gezielt die entsprechenden Emotionen bedienen und diese Emotionen besser als Wettbewerber stärken. Wenn Sie dies tun können, können Sie auch einen höheren Preis erzielen.

Markengeheimnis 3: Kunden begeistern

Natürlich ist für heutige Marken eine komplexe Multi-Channel-Kommunikation wichtiger denn je. Für den Markenerfolg ist es jedoch wichtiger, dass die bestehenden Nutzer Ihrer Marke mit der Nutzung Ihrer Produkte/Dienstleistungen, Vorschläge und Dienstleistungen sehr zufrieden sind. Denn diese Zufriedenheit verbreitet sich schnell: Online-Kommentare und Erfahrungen von Freunden haben in allen Formen der Kommunikation größtes Vertrauen gewonnen.

Markentipp 4: Investieren Sie in häufige Kontaktpunkte mit Kunden

Gehen Sie nach Abschluss des Auftrags noch einen Schritt weiter – und investieren Sie in die Entwicklung und Gestaltung neuer Services. Innovationen innerhalb und auf Produkten sind großartig und wichtig, aber im Vergleich zu Konkurrenzprodukten können sie immer weniger überzeugende und dauerhafte Kaufgründe liefern. Zudem können digitale Services in der Regel die Kernprodukte der Marke erweitern, einen spürbaren Mehrwert bieten und teilweise sogar neue Einnahmequellen erschließen.

Letzteres tritt idealerweise bescheiden in Form von „wiederkehrenden Einnahmen“ auf, sofern man über das Abo-Modell Kunden gewinnen kann. Entscheidend ist jedoch, dass die so geschaffenen neuen Markenservices einen echten Mehrwert haben: Nur weil Sie Ihre Lotionen jetzt luxuriös funktionale Anwendungen anbieten können, bedeutet das nicht, dass Ihre Kunden sie als Ihren eigenen Vorteil ansehen.

Zeigen Sie den Interessenten Ihre Marke! Profitieren Sie von Ihrer Marke! Die Markenregistrierung wird beim Markenamt angemeldet!